Forecast

Situation and medium-term forecast for Austria

Polleninformation für Österreich vom 2. Juli 2026

Die Hitzewelle endet, die Pollenbelastung bleibt!

Nach etlichen Tagen mit sehr hohen Temperaturen kühlt es in der zweiten Wochenhälfte wieder etwas ab. Dabei bleibt es in den meisten Landesteilen sonnig und trocken. Allergiker:innen, die auf Gräserpollen oder Pilzsporen sensibilisiert sind, müssen in den nächsten Tagen mit intensiven Beschwerden rechnen.

Vom 3. bis 5. Juli findet in Wien das Donauinselfest statt. Eine detaillierte Prognose finden Sie in der Eventbelastung zum Donauinselfest 2026.

Die Hauptblüte der Gräser hat sich mittlerweile von den offenen Grünflächen in die Wälder sowie in die Nähe von Flussläufen verlagert. Dort sind, obwohl die Hauptbelastungsphase der Gräserpollensaison ihren Höhepunkt bereits überschritten hat, weiterhin mäßige bis hohe Belastungen möglich.

Entlang von Weges- oder Straßenrändern ist mit zusätzlichen Belastungen durch Ampfer, Fuchsschwanzgewächse und Wegerich zu rechnen.

An klimatisch besonders begünstigten Standorten wurden bereits erste blühende Vertreter des Beifußes gesichtet. Damit wird lokal bereits jetzt die Kräuterpollensaison eingeläutet. Bis die Pflanzen flächendeckend blühen, dauert es vermutlich noch bis Ende Juli. Lokal kann es jedoch bereits zu geringen allergischen Belastungen kommen.

Mittlerweile erreichen Pilzsporen durchgehend mäßige bis hohe Konzentrationen in der Umgebungsluft. 

Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind derzeit auch Pollen von Bienenweide, Brennnesselgewächsen, Doldenblütlern, Edelkastanie, Liguster, Rhododendron, Sauergräsern, Schmetterlingsblütlern, Spiersträuchern, Weinreben und Zypressengewächsen im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes allergenes Potenzial aus.

Blühender Glatthafer ©ÖPID, Johannes M. Bouchal

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AZ Pollenresearch GmbH
im Auftrag des Vereins Österreichischer Polleninformationsdienst in Kooperation mit der GeoSphere Austria.
Dr. med. Markus Berger, Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal und Lukas Dirr, MSc.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG)
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